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m-eins-vDie eigene Website – verständlich
C · Für Firma, Verein, Privat

Die Website für kleine Firmen und Selbstständige

Aktualisiert am · 3 Min. Lesezeit

Ob Handwerksbetrieb, Bäckerei, Praxis oder Ein-Personen-Büro: Bevor Kunden anrufen, schauen sie sich fast immer die Website an. Sie ist das digitale Schaufenster und oft der erste Eindruck.

Ein Blick auf die Theke: Solche echten Einblicke wirken auf einer Firmenseite stärker als Stockfotos.
Ein Blick auf die Theke: Solche echten Einblicke wirken auf einer Firmenseite stärker als Stockfotos. · Foto: Andy Li, CC0, Wikimedia Commons

Was Kunden auf einer Firmenseite suchen

Die meisten Besucher kommen mit einer von wenigen Fragen: Macht der Betrieb das, was ich brauche? Ist er in meiner Nähe? Kann ich ihm vertrauen? Wie erreiche ich ihn? Eine gute Firmenseite beantwortet diese Fragen schnell und ohne Umwege.

  • Startseite: ein klarer Satz, was Sie anbieten und wo, dazu ein echtes Foto und eine sichtbare Kontaktmöglichkeit.
  • Leistungen: jede wichtige Leistung mit kurzer Beschreibung, gern auf eigenen Unterseiten.
  • Über uns: Menschen, Geschichte, Qualifikationen – das schafft Vertrauen.
  • Referenzen: Beispiele Ihrer Arbeit, soweit Kunden einverstanden sind.
  • Kontakt: Telefon, E-Mail, Adresse, Öffnungszeiten und Anfahrt.

Vertrauen entsteht durch Konkretes

Floskeln wie „kompetent, zuverlässig, kundenorientiert“ liest niemand mehr. Überzeugender sind konkrete Angaben: seit wann es den Betrieb gibt, welche Meisterbriefe oder Zertifikate vorliegen, in welchem Umkreis Sie arbeiten, wie ein Auftrag typischerweise abläuft. Fotos von Ihnen und Ihrem Team zeigen, mit wem Kunden es zu tun haben. Wie Sie solche Texte schreiben, erklärt der Beitrag über Texte und Bilder.

Kontakt so einfach wie möglich

Die Telefonnummer gehört auf jede Seite, auf dem Smartphone als anklickbarer Link. Viele Kunden rufen lieber an, als ein Formular auszufüllen. Wer ein Formular anbietet, sollte es kurz halten und nur fragen, was für die erste Antwort nötig ist. Ein Hinweis, wann mit einer Antwort zu rechnen ist, nimmt Unsicherheit.

Mobil zuerst denken

Ein großer Teil der Besucher kommt über das Smartphone, oft unterwegs und in Eile. Die Seite muss sich an kleine Bildschirme anpassen, schnell laden und ohne Zoomen lesbar sein. Google bewertet Websites inzwischen grundsätzlich anhand ihrer mobilen Version. Seiten, die auf dem Handy nur verkleinert erscheinen, verlieren Besucher und Anfragen.

Lokal gefunden werden

Für die meisten kleinen Betriebe zählt die Suche in der Region. Dafür hilft es, den Ort in Seitentiteln und Texten zu nennen, ein vollständiges Unternehmensprofil bei Google zu pflegen und in regionalen Verzeichnissen mit einheitlichen Daten vertreten zu sein. Mehr zu diesen Grundlagen steht im Beitrag Gefunden werden.

Pflichten nicht vergessen

Für Firmenwebsites sind ein vollständiges Impressum und eine passende Datenschutzerklärung Pflicht. Wer online verkauft oder Verträge mit Verbrauchern abschließt, muss außerdem prüfen, ob das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz greift – Kleinstunternehmen mit Dienstleistungen sind ausgenommen, Details unter Barrierefreiheit.

Selbst bauen oder bauen lassen?

Wer nur eine Visitenkarte im Netz braucht, kommt mit einem Baukasten zurecht. Soll die Website aber regelmäßig Anfragen bringen, lohnt sich meist eine professionell erstellte Seite mit durchdachten Texten und sauberer Technik. Den ausführlichen Vergleich finden Sie unter Baukasten, CMS oder individuell.

Checkliste

  • Startseite sagt in einem Satz, was Sie wo anbieten
  • Eigene Unterseite für jede wichtige Leistung
  • Echte Fotos von Team, Räumen oder Arbeiten
  • Telefonnummer auf jeder Seite, mobil anklickbar
  • Ort in Titeln und Texten, Unternehmensprofil gepflegt
  • Impressum und Datenschutzerklärung vollständig

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