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m-eins-vDie eigene Website – verständlich
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Die Homepage für den Verein

Aktualisiert am · 3 Min. Lesezeit

Sportverein, Chor, Förderverein oder Heimatverein: Die eigene Website ist für viele Vereine die erste Anlaufstelle für Neue. Sie muss nicht groß sein, aber aktuell und auffindbar.

Chorprobe in einer Kirche: Vereinsleben lebt von Menschen – auch auf der Website.
Chorprobe in einer Kirche: Vereinsleben lebt von Menschen – auch auf der Website. · Foto: Gerda Arendt, CC0, Wikimedia Commons

Was Besucher auf einer Vereinsseite suchen

Wer eine Vereinshomepage aufruft, hat fast immer eine konkrete Frage: Wann ist Training? Wo findet die Probe statt? Wen kann ich ansprechen? Was kostet die Mitgliedschaft? Genau diese Fragen sollte die Startseite ohne Umwege beantworten. Chroniken, Grußworte und Satzung haben ihren Platz – aber weiter hinten.

Bewährt hat sich eine schlanke Struktur:

  • Start mit den nächsten Terminen und einer kurzen Vorstellung
  • Angebote oder Abteilungen, jeweils mit Zeit, Ort und Ansprechperson
  • Mitglied werden mit Beiträgen und Aufnahmeantrag zum Herunterladen
  • Neuigkeiten für Berichte, Ergebnisse und Einladungen
  • Kontakt sowie Impressum und Datenschutzerklärung

Ansprechpartner mit Funktion statt Privatadresse

Viele Vereine veröffentlichen die private Telefonnummer und Adresse von Übungsleitern. Das ist weder nötig noch klug. Besser sind Funktionsadressen wie jugend@ oder training@ Ihrer Vereinsdomain, die an die jeweils zuständige Person weitergeleitet werden. Wechselt das Amt, ändert sich nur die Weiterleitung, nicht die Website. Wie Sie eine eigene Domain sichern, steht unter Domain finden.

Pflichtangaben auch im Ehrenamt

Auch ein Verein braucht in aller Regel ein Impressum mit Vereinsname, Anschrift, vertretungsberechtigtem Vorstand, Registergericht und Registernummer. Eine Datenschutzerklärung ist ebenfalls Pflicht. Werden Mitgliedsdaten online erhoben, etwa über ein Anmeldeformular, gelten die Regeln der DSGVO genauso wie für Unternehmen – mehr unter Datenschutz auf der Website.

Pflege: der eigentliche Knackpunkt

Die meisten Vereinsseiten scheitern nicht an der Technik, sondern daran, dass nach dem Relaunch niemand mehr Zeit hat. Legen Sie deshalb schon bei der Planung fest, wer welche Bereiche aktualisiert. Ein System, in dem Abteilungsleiter ihre Termine selbst eintragen können, entlastet den Vorstand. Ein fester Termin im Quartal, an dem alle Seiten kurz geprüft werden, verhindert veraltete Trainingszeiten und Ansprechpartner, die längst ausgetreten sind.

Zugänge gehören dem Verein

Ein Klassiker: Die Website wurde vor Jahren von einem engagierten Mitglied gebaut, Domain und Hosting laufen auf seinen Namen, die Passwörter kennt nur er. Zieht er weg oder tritt aus, ist der Verein handlungsunfähig. Sorgen Sie dafür, dass der Verein Inhaber der Domain ist und die Zugangsdaten beim Vorstand hinterlegt sind.

Gefunden werden

Für Vereine zählt vor allem die lokale Suche. Der Ortsname gehört in den Seitentitel und in die Beschreibung der Angebote, etwa „Kinderturnen in …“. Ein Unternehmensprofil bei Google ist auch für Vereine möglich und sorgt dafür, dass Adresse und Trainingsstätte in Karten auftauchen. Links von der Gemeinde, dem Landesverband oder der Lokalzeitung helfen zusätzlich – und bringen oft mehr neue Mitglieder als jede Anzeige. Grundlagen dazu unter Gefunden werden.

Checkliste

  • Nächste Termine direkt auf der Startseite
  • Jede Abteilung mit Zeit, Ort und Ansprechpartner
  • Funktionsadressen statt privater Kontaktdaten
  • Impressum mit Vorstand und Vereinsregister
  • Foto-Einwilligungen eingeholt
  • Domain und Zugänge auf den Verein, Zuständigkeiten für die Pflege verteilt

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