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m-eins-vDie eigene Website – verständlich
A · Grundlagen

Baukasten, CMS oder individuell erstellt?

Aktualisiert am · 3 Min. Lesezeit · Bauplan-Schritt 4 von 7

Die wichtigste technische Entscheidung ist die Frage, womit die Website gebaut wird. Sie bestimmt, wie viel Sie selbst erledigen können, was laufend anfällt und wie leicht Sie später wechseln.

Start ohne TechnikwissenFreiheit bei GestaltungEigener PflegeaufwandAnbieter wechselnBaukastenCMSIndividuellPunkte = „trifft stark zu“ · vereinfachte Einordnung
Drei Wege im Vergleich: Baukasten, Content-Management-System und individuelle Umsetzung.

Weg 1: der Homepage-Baukasten

Baukästen wie Jimdo, Wix oder die Angebote großer Hoster funktionieren komplett im Browser. Sie wählen eine Vorlage, ersetzen Texte und Bilder und veröffentlichen. Hosting, Sicherheit und Updates übernimmt der Anbieter.

Stärken: schneller Start, keine Technikkenntnisse nötig, planbare monatliche Kosten.
Schwächen: Sie sind an den Anbieter gebunden. Ein Wechsel bedeutet in der Regel, die Seite neu aufzubauen. Gestaltung und Funktionen sind auf das beschränkt, was der Baukasten vorsieht, und manche Zusatzfunktionen kosten extra.

Weg 2: ein Content-Management-System

Ein Content-Management-System (CMS) ist ein Programm, mit dem Sie Inhalte über den Browser bearbeiten, ohne selbst Code zu schreiben. Das bekannteste ist WordPress, das einen sehr großen Teil aller Websites weltweit antreibt. Daneben gibt es Systeme wie TYPO3, Joomla oder Contao.

Stärken: sehr flexibel, riesige Auswahl an Themes und Erweiterungen, freie Wahl des Hosters, großer Markt an Dienstleistern.
Schwächen: System, Themes und Erweiterungen müssen regelmäßig aktualisiert werden. Veraltete Installationen sind ein beliebtes Ziel für Angriffe. Jede zusätzliche Erweiterung ist eine mögliche Fehlerquelle.

Weg 3: die individuell erstellte Website

Bei einer individuellen Umsetzung entwirft eine Agentur oder ein Freelancer Gestaltung und Aufbau passend zu Ihrem Betrieb. Technisch kann dahinter ebenfalls ein CMS stehen – oder eine schlanke Seite ganz ohne Datenbank.

Stärken: zugeschnitten auf Ihre Inhalte und Ziele, oft schneller und schlanker als Baukastenseiten, keine Abhängigkeit von einem Plattformanbieter.
Schwächen: höhere Einmalkosten, Abhängigkeit vom Dienstleister, wenn Übergabe und Dokumentation fehlen.

Die laufenden Kosten im Blick

Beim Vergleich zählt nicht nur der Einstiegspreis. Addieren Sie für mindestens drei Jahre:

  • monatliche Gebühren für Baukasten oder Hosting
  • Domain und E-Mail-Postfächer
  • kostenpflichtige Themes oder Erweiterungen
  • Pflege, Updates und kleine Änderungen, selbst erledigt oder beauftragt

Eine auf den ersten Blick teurere individuelle Seite kann über die Jahre günstiger sein als ein Baukasten mit mehreren Zusatzmodulen – und umgekehrt.

Welcher Weg passt zu wem?

  • Privatleute mit einer Hobby- oder Bewerbungsseite fahren mit einem Baukasten meist gut.
  • Vereine profitieren von einem CMS, wenn mehrere Personen Inhalte pflegen sollen – vorausgesetzt, jemand kümmert sich um Updates.
  • Kleine Firmen, die über die Website Kunden gewinnen wollen, sind mit einer individuell erstellten oder professionell eingerichteten Seite oft besser beraten.

Worauf Sie bei einem Dienstleister achten

Lassen Sie sich Referenzen zeigen und fragen Sie nach den laufenden Kosten nach dem Start. Klären Sie schriftlich, dass Domain, Texte, Bilder und Zugangsdaten Ihnen gehören und bei einem Wechsel übergeben werden. Ein Angebot mit festem Leistungsumfang, Zeitplan und Anzahl der Korrekturschleifen schützt beide Seiten.

Checkliste

  • Eigene Fähigkeiten und verfügbare Zeit realistisch eingeschätzt
  • Kosten für drei Jahre verglichen, nicht nur den Einstieg
  • Möglichkeit geprüft, später den Anbieter zu wechseln
  • Bei Dienstleistern: Eigentum an Domain, Inhalten und Zugängen geregelt
  • Zuständigkeit für Updates und Backups geklärt

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